Biel (Schweiz), 28. Januar 2000 – Die Swatch Group hat mit einem Umsatzwachstum von knapp + 11 % über Vorjahr einen neuen Rekordumsatz von CHF 3.626 Mia erzielt. Der Fertiguhrensektor hat mit +14.4 % kräftig zugelegt.
Im Bereich der elektronischen Systeme wurde unter Ausklammerung des Einmaleffektes des Joint-Venture MCC / Mercedes ein Umsatzwachstum von +15.3% erzielt.
Folgende Eckzahlen verdeutlichen diese Aussage:
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Bruttoumsatz in Mio CHF |
1999 |
1998 |
Veränderung |
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Fertiguhrenbereich |
2,729 |
2,385 |
+ 14.4 % |
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Uhrenproduktion |
1,189 |
1,246 |
- 4.6 % |
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Elektronische Systeme |
377 |
382 |
- 1.3 % |
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Elimination des Einmaleffektes |
377 |
(55) 327 |
+15.3% |
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Zentrale Dienste |
12 |
11 |
+ 9.1 % |
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Konsolidierung |
(682) |
(755) | |
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TOTAL |
3,626 |
3,269 |
+ 10.9 % |
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Absatz Uhren, Werke und Schrittmotoren in Mio Stück |
103.5 |
118.8 |
- 12.9 % |
Mit den attraktiven Produkten in allen Marken und Preislagen, einer im Wachstum begriffenen Distributionsstruktur, einer ausnehmend starken industriellen Basis und einem weltweit breit abgestützten Management befindet sich die Swatch Group in ausgezeichneter Form, um die nächsten hochgesteckten Ausbau- und Entwicklungsziele des Konzerns zu verwirklichen.
Unter Ausklammerung des Einmaleffektes der im Vorjahr an den früheren Joint-Venture-Partner MCC / Mercedes verrechneten Entwicklungsanpassungen für den ursprünglich im Smart geplanten Hybridantrieb ist der Konzernumsatz sogar um +12.8 %gewachsen. Dabei hat die erstmalige Konsolidierung der Breguet Gruppe mit Nouvelle Lémania und Valdar ab 1. Juli 1999 mit ca. +1.1 % beigetragen.
FERTIGUHREN
Bruttoumsatz 1999: CHF 2,729 Mio (im Vorjahr CHF 2,385 Mio) +14.4%
Alle Preissegmente verzeichneten im abgelaufenen Jahr eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Die Wachstumsrate von +9.2 % in den ersten sechs Monaten hat sich im zweiten Halbjahr mit +18.9 % mehr als verdoppelt. Besonders dynamisch haben sich die Marken im Luxussegment entwickelt, was durch die Akquisition der Marke Breguet kräftig beflügelt wurde. Hier wurde im zweiten Semester eine Wachstumsrate von ca. 30 % erzielt. Besonders stark haben sich die Umsätze von Omega und Longines entwickelt. Auch Rado hat sich von der kurzen Schwächephase des Vorjahres deutlich erholt.
Im mittleren Preissegment konnte wie mehrfach angekündigt das Geschäft mit Calvin Klein (cK) Uhren aber auch mit der Marke Tissot sogar über den Erwartungen ausgebaut werden.
Im unteren Preissegment hat sich vor allem die Marke Swatch mit der Lancierung der Swatch .Beat mit der universellen Internet Zeit sowie dem Ausbau der Swatch-Verkaufspunkte neue Geschäftsfelder eröffnet, deren Auswirkungen dieser Marke neue Dimensionen für die Zukunft erschlossen haben. Flik Flak hat ein bescheideneres Wachstum erzielt, währenddem das Private-Label-Geschäft einen Rückgang erlitten hat.
UHREN-, UHRWERKE- und KOMPONENTENPRODUKTION
Bruttoumsatz 1999:
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Total |
CHF 1,189 Mio | |
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CHF 574 Mio | ||
In diesem Sektor dominiert der Geschäftsgang der grössten Produktionseinheit des Konzerns, der ETA. Das Werkgeschäft mit Drittkunden hat sich in Bezug auf die Swiss-Made-Werke nicht nur stabilisiert, sondern im zweiten Halbjahr im Zuge der aus den schweizerischen Exportstatistiken ersichtlichen positiven Entwicklung der gesamten Uhrenindustrie wieder belebt.
Nach wie vor Preis- und Mengendruck besteht im Tiefstpreissegment der Werke, welche vorwiegend im Ausland produziert und in Hongkong vermarktet werden. Hier wurden keine Anstrengungen gescheut, die Kostenstrukturen den von der Konzernleitung beschlossenen reduzierten Absatzmengen anzupassen. Dies erklärt auch den deutlichen Rückgang der Stückzahl der abgesetzten Uhren- und Werke.
Weiter wurde dieser Sektor von temporär rückläufigen Bestellungen der eigenen Marken geprägt, welche unter konzentriertem Einsatz der Kräfte ihre Lager-reduktionsprogramme weiter vorangetrieben haben.
BEREICH DER ELEKTRONISCHEN SYSTEME
Bruttoumsatz 1999
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Total |
CHF 377 Mio | |
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CHF 320 Mio |
-0.9% |
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Hier ist vorerst auf den eingangs erwähnten Einmaleffekt der Ende letzten Jahres verbuchten Verrechnung von Anpassungsentwicklungen für den ursprünglich im Smart vorgesehenen Hybridantrieb von CHF 55 Mio hinzuweisen. Zudem erlitten sowohl EM Marin wie auch vor allem Renata Umsatzeinbussen infolge Lieferungreduktionen für die tiefpreisigen Quarzwerke, deren Ausstoss - wie bereits erwähnt - deutlich reduziert wurde.
Ohne diese einschneidenden Massnahmen wäre im Bereich der elektronischen Systeme ein bedeutend höheres Umsatzwachstum erzielt worden (Schätzung: +18.0% bis +18.5%).
Vor allem die Micro Crystal konnte mit einem rasanten Wachstum des Absatzes an Schwingquarzen an die Hersteller von Mobiltelefonen kräftige Umsatzsteigerungen verbuchen. EM Marin hat ihre Kapazitäten erfolgreich für andere Drittkunden zur Verfügung stellen können. Bei Renata wird mit Hochdruck hauptsächlich an der Realisierung des Projektes für wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterien für Mobiltelefone gearbeitet. Die ersten Umsätze dieser neuen Produkte werden in der zweiten Jahreshälfte 2000 erwartet.
GEWINNERWARTUNGEN 1999
Angesichts dieser positiven Entwicklung erwartet die Konzernleitung der Swatch Group eine zum Umsatzwachstum überproportionale Steigerung des operativen Ergebnisses auf etwas über CHF 500 Millionen und ein Konzernergebnis, dank eines guten Finanzertrages, von über 20% Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.
Die genauen Eckdaten der Jahresabschlusszahlen 1999 werden am Donnerstag, 16. März 2000 veröffentlicht werden.
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16. März 2000 |
Eckdaten des Jahresabschlusses 1999 |
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03. Mai 2000 |
vormittags: Bilanz-Pressekonferenz |
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23. Mai 2000 |
Generalversammlung |
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26. Mai 2000 |
Ex-Dividende |
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29. August 2000 |
Halbjahreszahlen – 1. Semester 2000 |
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Swatch Group: Starkes Umsatzwachstum im Jahre 1999
