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Swatch Group erhöht Investitionen in Schweizer Produktionsstätten

Biel (Schweiz), 18. Juli 2000 – Die steigende Nachfrage nach mechanischen Uhrwerken im Luxusbereich verlangt nach zusätzlichen Produktionskapazitäten. Deswegen hat der Verwaltungsrat und die Konzernleitung der Swatch Group, des grössten Uhrenkonzerns der Welt und wichtigsten Komponenten- und Uhrwerklieferanten der Schweizer Uhrenindustrie, entschieden, ein zusätzliches Investitionsprogramm zu lancieren, um die Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten auszuweiten. In einem ersten Schritt wird eine zweite Fabrik für Spiralen in Fontaines (Kanton Neuenburg) eingerichtet, die bereits innerhalb eines Jahres lieferfähig sein wird.

Im Anschluss an die Übernahme von Breguet, Nouvelle Lémania und Valdar – ein wichtiger Schritt von grosser Bedeutung für die Weiterentwicklung der Luxusprodukte innerhalb der Swatch Group – sowie des weltweit grössten Zeigerfabrikanten Universo, erlaubt dieses Investitionsprogramm dem Schweizer Uhrenkonzern, noch mehr Gewicht auf Produkte und Entwicklung im Luxusbereich zu setzen. Weiter soll es die Infrastruktur vieler der 52 Produktionsstätten mit mehr als 152 Fabriken der Swatch Group verbessern. Vor allem sind das Nivarox-FAR, die Uhrwerkproduzenten Frédéric Piguet, Nouvelle Lemania und ETA sowie Breguet, Blancpain, Hatot, Omega und Swatch.

In einem ersten Schritt werden weitere 20 Millionen Schweizer Franken für die neue Spiralenfabrik in Fontaines investiert, die bereits im nächsten Jahr in Betrieb genommen wird; Spiralen treiben die Unruh und sind einer der wichtigsten Bestandteile eines mechanischen Uhrwerks. Mit dieser Entscheidung soll die seit Jahren steigende Nachfrage am Markt befriedigt werden. Bis jetzt liefert die auch zum Konzern gehörende Nivarox-FAR mit mehr als 600 Mitarbeitern und den Produktionsstätten in Le Locle und Fontaines (Kanton Neuenburg) und in Saint-Imier (Kanton Bern) Spiralen und viele andere Werkteile.

Der Schweizer Uhrenkonzern wird somit seiner Verantwortung für die Uhrmacherkunst gerecht, denn sie verfügt über das Know-how zur Herstellung solcher hochpräziser Teile; zu ihrer Produktion sind sowohl traditionelle als auch neueste Erkenntnisse der Metallurgie nötig. Dass man bei der Swatch Group stets an der Spitze der Entwicklung steht, zeigte 1999 die so genannte Omega Coaxial-Hemmung, die nach vielen Jahrzehnten erste Weiterentwicklung im Bereich der mechanischen Werktechnik.

Zusätzliche, noch wichtigere Investitionsprogramme sind in Vorbereitung und werden noch in diesem Jahr bekanntgegeben. Sie betreffen verschiedene Produktionsstätten (Uhrwerke und -teile, Bijouterie und Accessoires) sowie den Gross- und Detailhandel.

Mit dem höchsten Investitionsprogramm in der Geschichte der Swatch Group will der Konzern seine exklusive Produktpalette mit den wichtigsten Uhrenmarken Swatch, Omega, Breguet, Blancpain, Rado, Longines etc. stärken und sich weiter an der Spitze des Fortschritts in der Uhrmacherkunst behaupten.

 

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