Im Jahr 2011 hat die Swatch Group wiederum auf allen Ebenen neue absolute Bestmarken erzielt. Trotz des schwierigen Umfelds punkto Währungen ist der Bruttoumsatz währungsbereinigt um 21.7% auf CHF 7 143 Mio gestiegen. Die andauernde Schwäche des Euro sowie der Dollar-Währungen im Verlauf des Jahres beeinträchtigte den Umsatz massiv, und zwar um rund CHF 700 Mio.
Dank Effizienzsteigerungen und der traditionell griffigen Kostenkontrolle vermochte der Konzern den Betriebsgewinn im Berichtsjahr um 12.4% auf CHF 1 614 Mio zu steigern. Dies gelang trotz der ungünstigen Entwicklung der Fremdwährungen sowie der massiv gestiegenen Preise für die für uns wichtigen Rohstoffe Gold und Diamanten. Die operative Marge von 23.9% konnte das anspruchsvolle Vorjahresniveau übertreffen. Insgesamt resultierte ein neues Rekordresultat, der Konzerngewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 18.1% auf CHF 1 276 Mio.
Das Eigenkapital von CHF 8 071 Mio bzw. die Eigenkapitalquote von 82.3% bestätigen die nach wie vor äusserst solide Finanzierung der Gruppe. Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite erreichte beachtliche 16.8% (im Vorjahr 16.5%). Der Konzern generierte einen operativen Cashflow von insgesamt CHF 705 Mio, dies trotz der gesteigerten Mittelverwendung für die Erhöhung der Lager, einerseits für die Ausweitung des eigenen Vertriebsnetzes und andererseits für strategische Rohstoffe wie Edelmetalle und Diamanten. Weiter wurden für Investitionen rund CHF 580 Mio eingesetzt. Im Berichtsjahr wurden mehr als 2800 neue Stellen geschaffen. Damit erhöht sich die Mitarbeiterzahl weltweit auf über 28 000.
Der Verwaltungsrat der Swatch Group wird der Generalversammlung am 16. Mai 2012 die folgende Dividende für 2011 vorschlagen: CHF 5.75 pro Inhaberaktie und CHF 1.15 pro Namenaktie. Diese Erhöhung der Ausschüttung an die Aktionäre um 15% gegenüber dem Vorjahr ist eine Folge der im 2011 erreichten Rekordwerte und unterstreicht die zuversichtlichen Aussichten für den weiteren Geschäftsverlauf im Jahr 2012.
Die Swatch Group ist für die Zukunft bestens gerüstet und hält an ihrer klaren, gesunden und langfristig angelegten Wachstumsstrategie fest. Wir rechnen auch im Jahr 2012 weiterhin mit Wachstum, das aber wegen der hohen Vergleichsbasis immer anspruchsvoller wird. Die Swatch Group wird auch 2012 weiter gezielt in das Vertriebsnetz weltweit und die Produktionskapazitäten in der Schweiz investieren, und zwar in allen Segmenten, trotz des starken Schweizer Frankens.
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Swatch Group: Kennzahlen 2011
