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Swatch Group: Semesterzahlen 1998
Biel (Schweiz), 1. Januar, 1999
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Umsatz |
1998 1. Semester |
1997 1. Semester |
Veränderung in % |
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Total verkaufte Stückzahlen (Uhren, Uhrwerke, Schrittschaltmotoren) in Mio. Stück |
56.0 |
50.4 |
+ 11.1% |
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Bruttoumsatz (zu gleichen Umrechnungskursen wie im Vorjahr) in Mio. CHF |
1541 |
1414 |
+ 9.0% |
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Effekt der Veränderung der Wechselkurse in Mio. CHF |
-25 |
- |
-1.8% |
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Bruttoumsatz des Semesters in Mio. CHF |
1516 |
1414 |
+7.2% |
Dieses Wachstum von 9% bzw. 7.2% ist doppelt so hoch wie jenes der restlichen Schweizer Uhrenexporte im ersten Semester 1998, die gemäss F.H. Zahlen (ohne Swatch Group) etwa 3% Wachstum aufweisen.
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Gewinn in Millionen CHF |
1998 1. Semester |
1997 1. Semester |
Veränderung in % |
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Betriebsergebnis vor ge-schätztem Währungs- und HK-Werkpreiseinfluss (Yen) - in % der Bruttomarge |
193 12.7% |
162 11.5% |
+19.1% |
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Geschätzter Währungs- und HongKong-Werkpreiseinfluss |
-21 |
- | |
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Netto Betriebsergebnis |
172 |
162 |
+6.2% |
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Netto Finanzertrag (inkl. teilweise nicht-realisierte Gewinne) Devisenerfolg, neutraler Erfolg, vorsorgliche Rückstellungen und Steuern |
143 -68 |
10 -50 |
+1330% +36% |
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Konzernergebnis nach Steuern, 1. Semester - in % des Bruttoumsatzes |
247 16.3% |
122 8.6 % |
+102.5% |
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Cash-Flow 1. Semester - in % des Bruttoumsatzes |
340 22.4% |
218 15.4 % |
+56% |
Sowohl der Bereich Uhren mit allen Preissegmenten, wie der Produktionsbereich der Uhren und Komponenten und auch der Bereich der elektronischen Systeme haben mit ihrem positiven Wachstumstrend zur Umsatzentwicklung beigetragen. Nur die Telecom und einige weitere, kleinere Randaktivitäten haben sich im Vergleich zum Vorjahr rückläufig entwickelt.
Während die europäischen und amerikanischen Märkte in den ersten sechs Monaten in Lokalwährungen und in Schweizerfranken ein starkes Wachstum aufweisen, zeigt das Asiengeschäft trotz starker Marktentwicklungen z.B. in Japan und Taiwan insgesamt ein kleineres Wachstum in Lokalwährungen, und in Schweizerfranken einen währungsbedingten Rückgang von ca. 3 %, und dies ungeachtet der massiven Preissenkung im Uhrwerkverkauf in Hong Kong im 1. Semester von ca. 14% (Yen).
Der negative Währungseinfluss stammt vor allem aus den europäischen Währungen, dem Yen und anderen asiatischen Währungen.
Das Konzernergebnis ist nach Abzug einer substantiellen vorsorglichen Rückstellung für einige Risiken im laufenden Jahr geprägt durch nicht-realisierte Gewinne auf unseren Aktienportefeuilles, welche den positiven Börsentrend per 30. Juni 1998 reflektieren. Dabei müssen wir ausdrücklich vor einer Extrapolation auf das Jahresende warnen. Vielmehr ist darauf hinzuweisen, dass je nach Börsen- und Währungsentwicklung ein Teil dieser nicht-realisierten Gewinne wieder verschwinden könnte.
Die Umsätze des uns vorliegenden Monats Juli (+12.1%, nach Abzug von über 2.6% Währungseinflüssen, netto 9.5% Umsatzzunahmen in Schweizer Franken) und der ersten Tage im August deuten auf eine Beschleunigung des Umsatzwachstums der Leadermarken Swatch und Omega sowie Tissot, aber auch anderen Marken hin. Dabei fällt der erstarkte „Sell-out" (über 22% im Juli) in Europa und USA ins Gewicht, welcher bei Swatch auch durch die Eröffnung der neuen Swatch Megastores in Paris und Genf und der positiven Entwicklung dieser eigenen Vertriebskanäle in England, Japan und New York, während der Weltausstellung in Lissabon sowie ein attraktives Produktangebot weiter verstärkt wird.
EM Marin, Micro Crystal und andere High-Tech-Gesellschaften der Swatch Group zeigen sowohl im ersten Semester 1998 wie auch im Monat Juli 1988 eine sehr positive, steigende Tendenz.
Ausserdem werden in den nächsten Wochen neue, sehr ansprechende Produkte von Swatch und anderen Marken lanciert.
Entsprechend steigen auch unsere Erwartungen für das zweite Semester 1998, das traditionsgemäss den grössten Teil unseres Betriebsgewinnes ausmacht. Allerdings muss einmal mehr mit Nachdruck darauf verwiesen werden, dass das gesamte Geschäftsjahr 1998 massgeblich durch die starken Umsatzmonate von September bis Ende Jahr sowie durch die Währungs- und Konjunktureinflüsse geprägt sein wird. Deshalb kann zu diesem Zeitpunkt und auch mit Blick auf die erwähnten nicht realisierten Börsengewinne im ersten Halbjahr keine verbindliche Aussage über das gesamte Jahr gemacht werden.
Alles in allem sind wir jedoch zuversichtlich, dass der Gewinn 1998 noch positiver ausfallen wird als 1997 und die Swatch Group mit einem guten 1998 abschliessen wird.
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