Omega Speedmaster Super Racing

Omega Speedmaster Super Racing

 Von rekordverdächtigen Tiefsee-Tauchgängen bis hin zu Mondlandungen: Die Geschichtsbücher von Omega sind prall gefüllt mit weitreichenden Glanzleistungen. Die erste der großen Errungenschaften dieses Jahres erweist sich allerdings als ausgesprochen winzig.

Die jüngste Omega Speedmaster ist voll und ganz auf Präzision eingestellt – dank des Spirate™-Systems, dessen revolutionär neue, patentierte Spiralfeder eine ultrafeine Gangregulierung ermöglicht. Mit diesem innovativen Mechanismus kann Omega jetzt ein außergewöhnliches Versprechen einlösen: zertifizierte Präzision von 0/+2 Sekunden pro Tag.

Um diese eng gesteckten Ziele zu erfüllen, musste Omega das Rad im wahrsten Sinne des Wortes neu erfinden. Dabei wurde sowohl auf die technischen Ressourcen der Swatch Group als auch auf die Präzision, Stabilität und Verlässlichkeit der extrem ganggenauen hauseigenen Omega Uhrwerke zurückgegriffen.

Die innovative Lösung: Eine völlig neuartige Si14-Spiralfeder, die es dem Uhrmacher ermöglicht, über einen exzentrischen Reguliermechanismus auf der Unruhbrücke die Steifheit des Befestigungspunkts der Spiralfeder zu beeinflussen.

Dieser neue Ansatz basiert auf dem Entwurf einer hochpräzisen Konstruktion mit flexiblen Lagern – ein hervorragendes Beispiel für die Bereitschaft von Omega, neue Ideen zu verfolgen und sich komplexen Herausforderungen zu stellen.

Den Weg zu Spirate™ markieren eine ganze Reihe von Meilensteinen – technologische Säulen, die Omega im Laufe eines Vierteljahrhunderts errichtet hat. Jede dieser Innovationen zeugt vom Pioniergeist von Omega und ist ein wesentlicher Baustein der jüngsten Errungenschaft der Marke.

1999: Co-Axial Escapement1999: Co-Axial-Hemmung

Die vom britischen Uhrmacher Georges Daniels erdachte und von Omega entwickelte Co-Axial Hemmung beseitigte das jahrhundertealte Problem der Reibung, die langfristig die Ganggenauigkeit beeinträchtigen kann: Die Co-Axial Hemmung vermindert Kontaktflächen und benötigt weniger Schmierung.

2008: Si14-Spiralfeder2008: Si14 Silicon Balance Spring

Ein Kernelement der Co-Axial Hemmung ist die Si14-Spiralfeder von Omega. Obwohl sie dreimal feiner als ein menschliches Haar ist, erweist sich die Omega Siliziumspiralfeder als äußerst widerstandsfähig, stoßfest und völlig unempfindlich gegenüber Magnetfeldern.

2013: World’s first truly anti-magnetic movement2013: Das erste wirklich antimagnetische Uhrwerk der Welt

Die Si14-Spiralfeder und andere nicht ferromagnetische Materialien ermöglichten es der Marke, ein Uhrwerk zu entwickeln, das einem extrem hohen Grad an Magnetismus standhalten kann: das Co-Axial Kaliber 8508, das die Omega Seamaster Aqua Terra >15'000 GAUSS antreibt.

2015: The Master Chronometer2015: The Master Chronometer

Die Master Chronometer Zertifizierung von Omega geht weit über den Branchenstandard hinaus. Das vom Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) festgelegte 283-stufige Prüfverfahren umfasst 8 Tests über 10 Tage, die dazu bestimmt sind, einen Zeitmesser an seine absoluten Grenzen zu bringen.

2023: SPIRATE™2023: SPIRATE™

Das Spirate™-System von Omega umfasst eine neue, zum Patent angemeldete Spiralfeder, die eine ultrafeine Gangregulierung ermöglicht. Jede dieser innovativen Spiralen wird mit Hilfe eines internen Herstellungsverfahrens, das DRIE (Deep Reactive Ion Etching, zu Deutsch: Reaktives Ionentiefenätzen) genannt wird, aus einem Silizium-Wafer (einem extrem dünnen Blättchen) gefertigt.

The Speedmaster Super Racing

Die erste Uhr, die über das feinregulierte Omega Spirate™ System verfügt, ist die neue Speedmaster Super Racing in Edelstahl. Ihr Design ist eine Hommage an das antimagnetische Meisterwerk von Omega aus dem Jahr 2013 und gewährt durch den Saphirglasboden besten Einblick auf den neuen Mechanismus.

Das Zifferblatt wird von der charakteristischen Minuterie im Racing-Stil und einer schwarzen Keramiklünette mit der berühmten Tachymeterskala im neuen gelben „Grand-Feu“-Emaille umrahmt. Dieser kräftige gelbe Farbton, der bereits bei der Seamaster Aqua Terra >15'000 GAUSS von 2013 verwendet wurde, findet sich auch auf dem Chronographenzeiger mit Farbverlauf und dem gestreiften Zeiger der kleinen Sekunde bei 9 Uhr wieder. Der 60-Minuten-/12-Stunden-Zähler, direkt gegenüber bei 3 Uhr, dient auch als zweite Zeitzone. Das Wabenmuster des Zifferblatts verweist auf einen im Omega Museum ausgestellten Konzeptzeitmesser, der extremen Magnetfeldern von 160.000 GAUSS standgehalten hat.

Für den Antrieb sorgt das hochmoderne Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 9920, das die vielen Meilensteine, die zum Spirate™ geführt haben, perfekt in sich vereint. Es wurde vom Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) auf höchstem Niveau zertifiziert. Wie üblich erfolgt der Nachweis dieser Zertifizierung durch die unverkennbare rote METAS-Karte.

Die diamantpolierten und abgeschrägten schwarzen Pfeilindexe sind mit einer neuen, exklusiven Super-LumiNova-Variante gefüllt, die ein überraschend gelbes Leuchten abgibt. Dieser Farbcode wird von den Speedmaster und Super Racing Schriftzügen auf dem Zifferblatt aufgegriffen.

Bei 6 Uhr wird stilvoll – und regelmäßig – an das 10-jährige Jubiläum der >15'000 GAUSS erinnert, mit einer „10“ in der Schriftart des Speedmaster Logos, die einmal pro Monat im Datumsfenster der Uhr erscheint.

Die neue Speedmaster Super Racing bietet zusätzlich eine sportliche Alternative zum Stahlarmband: ein NATO-Band aus recyceltem Nylon mit schwarzen und gelben Streifen, das die charakteristischen Farben der vor genau 10 Jahren lancierten Seamaster Aqua Terra >15'000 GAUSS aufgreift.

Fern des Handgelenks ist das Omega Sammlerstück in einem schwarzen Speedmaster Uhrenetui mit Wabenstruktur und gelben Nähten untergebracht. Die Sonderverpackung enthält auch das NATO-Band aus recyceltem Nylon sowie ein Werkzeug zum Bandwechsel.

Spirate™ startet in die Zukunft 

Da es sich bei der Spiralfeder um die komplexeste Komponente des Regulierorgans einer mechanischen Uhr handelt, stellte die Entwicklung des neuen Spirate™-Systems keine geringe Herausforderung dar. Omega ist daher entschlossen, das Potenzial dieser hart erarbeiteten Innovation voll auszuschöpfen. Langfristig plant die Marke daher, das neue Spirate™-System schrittweise in noch viele weitere Kaliber zu integrieren.

Dieser kleinen Spirale steht eine große Zukunft bevor. Stay tuned!

 

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