Breguet: 225 Jahre Erfindung des Tourbillons

Breguet: 225 years since the invention of the Tourbillon

Breguet zelebriert das Vermächtnis des Tourbillons mit exklusiven Kreationen

Dieses Jahr würdigt Breguet die Erfindung des Tourbillons, für die Abraham-Louis Breguet am 7. Messidor des Jahres 9 – also am 26. Juni 1801 – sein historisches Patent erhielt. Damit sind genau 225 Jahre vergangen, in denen diese herausragende Komplikation die Geschichte der Maison Breguet, ihrer Sammlerinnen und Sammler sowie der gesamten Uhrenindustrie prägte, welche das grundlegende Prinzip seitdem weitgehend übernommen hat.

Seither hat die Maison Breguet die Erfindung des berühmten Uhrmachers kontinuierlich weiterentwickelt. Seine ursprüngliche Inspiration, die stets den Ausgangspunkt bildet, wurde im Laufe der Jahre um technische Verbesserungen ergänzt, die nur einen Zweck dienen: dem Streben nach Präzision. Alle Neuheiten, die heute vorgestellt werden, folgen diesem Prinzip.

Eine Erfindung im Herzen der Geschichte

1793: Die Schrecken der Französischen Revolution veranlassen Breguet dazu, mit seiner Familie die Werkstatt am Quai de l’Horloge zu verlassen. In Neuenburg sowie später in Le Locle nutzt der Uhrmacher diesen Rückzug, um sich erneut einigen seiner kreativen Visionen zuzuwenden und über die Zukunft seines Hauses nachzudenken.

Bei seiner Rückkehr nach Paris im Jahr 1795 präsentiert Breguet zahlreiche Erfindungen, die nicht nur für seine eigene Zukunft, sondern auch für die der Uhrmacherkunst entscheidend sein werden: die sympathische Pendule (eine Pendeluhr, die eine auf ihrer Oberseite platzierte Taschenuhr automatisch stellt), die Souscriptionsuhr (deren Minimalismus die ästhetischen Codes der Uhrmacherkunst neu definiert und im Jahr 2025 von der Marke Breguet neu interpretiert werden wird) sowie die Tastuhr (die das Ablesen der Zeit durch Ertasten ermöglicht), neben vielen anderen.

A.-L. Breguet entwickelte zudem zwei neue Mechanismen. Zunächst eine Hemmung mit sogenannter „konstanter Kraft“, die 1798 patentiert wird und schließlich ein Regulierungssystem namens „Tourbillon“, für das er drei Jahre später, 1801, das Patent erhält. Eben diese Erfindung feiern wir heute anlässlich ihres 225. Jahrestags.

Classique Tourbillon 7357

Das Classique Tourbillon 7357 tritt die Nachfolge einer historischen Referenz des Hauses an: Die Ref. 3350 war die erste Armbanduhr mit Tourbillon, die von der zeitgenössischen Manufaktur Breguet 1989 hergestellt wurde. Dieses Modell zählt heute zu den begehrtesten Sammlerstücken und ist mit dem Kaliber 558 ausgestattet, das ebenfalls Geschichte geschrieben hat.

Das neue Classique Tourbillon 7357 ist sein direkter Nachfolger. Es basiert auf einer optimierten Version des berühmten Uhrwerks 558, das heute zum Kal. 187B geworden ist. Das Modell wird anlässlich des 225. Jahrestags des Tourbillon-Patents in zwei Ausführungen – aus Platin und Breguet-Gold – angeboten und ist mit der Breguet-Punze zertifiziert.

Ein Ausnahmeuhrwerk: das Kaliber 187B

Den beiden Modellen Classique Tourbillon 7357 wird ein neues Kaliber gewidmet: das Kal. 187B.

Dieses Uhrwerk greift die wesentlichen Merkmale seines Vorgängers auf. Es zeigt Stunden, Minuten und Sekunden an und wird von einem Tourbillon reguliert. Es behält auch die historische Frequenz von 2,5 Hz, also 18.000 Halbschwingungen pro Stunde, bei – eine Referenz von historischem Wert, die von Sammlerinnen und Sammlern besonders geschätzt wird: A.-L. Breguet selbst hat sie verwendet. Diese Frequenz wurde bereits 1989 bei der Ref. 3350 übernommen. Und natürlich bleibt auch das Kal. 187B ein Handaufzugswerk, wie es für ein Uhrwerk mit historischem Charakter Tradition ist.

Dennoch wurde das Kaliber in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Manufaktur umfassend optimiert. Es ist antimagnetisch, weshalb die Zeiger aus Gold und nicht aus Stahl gefertigt sind, um eine magnetische Wechselwirkung mit dem Uhrwerk zu vermeiden.

Die Gangreserve wurde auf 60 Stunden erhöht. Die Ganggenauigkeit des Uhrwerks konnte durch die Verwendung einer Breguet-Spirale aus Nivachron mit Siliziumanker noch erhöht werden, wodurch eine völlige Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern gewährleistet und somit die Anforderungen der Breguet-Punze erfülltwerden.

Classique Tourbillon Sidéral 7255

Es war ein besonderes Highlight unter den Zeitmessern, die anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Marke vorgestellt wurden: Die Classique Tourbillon Sidéral 7255 – die erste Breguet Armbanduhr, die über ein fliegendes Tourbillon verfügt. Diese Variante wird zudem mit einem sogenannten „mysterieusen Breguet Armbanduhr, die über ein fliegendes Tourbillon verfügt. Diese Variante wird zudem mit einem sogenannten „mysterieusen Breguet Armbanduhr, die über ein fliegendes Tourbillon verfügt. Diese Variante wird zudem mit einem sogenannten „mysterieusen“ Konzept kombiniert, das bei Breguet seit fast 20 Jahren nicht mehr zum Einsatz kam.

Die neue Classique Tourbillon Sidéral 7255 präsentiert sich mit einem Gehäuse aus Platin und einem Zifferblatt aus schwarzer Aventurin-Emaille. Diese neue Farbgebung hebt die Verbindung zwischen dem Zeitmesser und seinem astronomischen Bezug hervor.

Der Stundenkreis ist aus Gold gefertigt und schwarz beschichtet. Die Appliken „Breguet“ und „Tourbillon“ bestehen, genau wie die obere Tourbillon-Brücke, aus rhodiniertem Breguet-Gold. Auf der Rückseite der Uhr lässt sich die Platine bewundern, die mit dem Motiv „Quai de l’Horloge“ guillochiert ist. Das Uhrwerk verfügt über einen Handaufzug sowie eine Gangreserve von 50 Stunden. Die Sonderedition ist auf nur 50 Stück limitiert.

Tradition Tourbillon 7047

Als A.-L. Breguet nach den Wirren der Revolution, vor denen er sich in die Schweiz zurückgezogen hatte, nach Frankreich zurückkehrte, entwickelte er zwei neue Mechanismen. Zunächst eine Hemmung mit sogenannter „konstanter Kraft“, die 1798 patentiert wurde. Dann ein Regulierungssystem namens „Tourbillon“, das drei Jahre später, im Jahr 1801, patentiert wurde und heute das Herzstück der neuen 7047 bildet.

Heute erweitert Breguet das Design der Classique Tourbillon 7047 um eine Platinversion mit Zifferblatt und Brücken –die des Tourbillons und die breite Brücke von Kette und Schnecke, die zu beiden Seiten des Zifferblatts zu sehen ist – in „Bleu de France“. Auch die Kette ist in diesem Farbton gehalten.

Der Blauton ist eine Eigenkreation aus dem Jahr 2025, der anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Manufaktur in einer Minutenrepetition (Classique Répétition Minutes 7365) seine Premiere feierte. Der Tourbillonkäfig ist mit einer Siliziumspiralfeder bestückt; er selbst wird seit 2010 aus Titan gefertigt.

Alle diese Elemente sind in demselben „Bleu de France“ gehalten und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt: So wurde der traditionelle Rubin auf dem Tourbillonsteg zu diesem Anlass durch einen blauen Spinell ersetzt, um eine einheitliche Farbgebung zu gewährleisten.

Aus technischen Gründen der Materialfestigkeit (synthetischerRubin/Spinell) wurden die übrigen traditionellen Rubine jedoch beibehalten, um eine einwandfreie Funktionsfähigkeit der jeweiligen Komponenten sicherzustellen.

Erstmals weist das Zifferblatt aus blauer Grand-Feu-Emaille einen Stundenkreis mit arabischen Ziffern auf. Auf diesem Zifferblatt befindet sich auch die Geheimsignatur, die Breguet so viel bedeutet. Sie wird, wie es seit dem 250-jährigen Jubiläum der Manufaktur Tradition ist, von Hand mit dem Pantographen ausgeführt.

Diese verschiedenen Elemente stehen im raffinierten Kontrast zu einer Farbe, die bei Breguet völlig neu ist: ein Gletscherblau, das die gekörnte Platine ziert. Sie ist auch auf der Rückseite zu sehen, von der sich alle Brücken in „Bleu de France“ abheben – ganz im Sinne der klassischen Ästhetik, für die sich Abraham-Louis Breguet stets einsetzte: Harmonie, Schlichtheit, Klarheit.

Expérimentale 1

Seit ihrem 250-jährigen Jubiläum verfügt die Manufaktur Breguet über eine einzigartige Kollektionnamens „Expérimentale“, welche die neuesten Innovationen der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in sich vereint. Das erste Modell dieser ambitionierten Kollektion trägt den schlichten Namen „Expérimentale1“. Anlässlich des 225. Jahrestags der Erfindung des Tourbillons sollen die bedeutenden Fortschritte gewürdigt werden, die diese Uhr für die wertvolle Hemmung mit sich bringt.

Ein Tourbillon mit konstanter Kraft, magnetischer Hemmung sowie eine Frequenz von 10Hz bilden das Herzstück der Expérimentale1. Basierend auf zwei grundlegenden physikalischen Prinzipien – Magnetismus und Hochfrequenz – macht diese Konstruktion die Expérimentale 1 zu einer visionären Armbanduhr, die höhere Präzision und Zuverlässigkeitbietet.

 

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