Swatch Group investiert in Biel

Swatch and Omega - new buildings

Neue Gebäude und ein neu gestaltetes Firmenareal für Swatch und Omega

Biel (Schweiz), 20. Februar 2012 – Die Swatch Group plant Neubauten für Swatch und Omega und eine Neugestaltung der bestehenden Gebäude und Flächen des Firmenareals an der Jakob-Stämpfli-Strasse in Biel. Unter der Projektleitung der Hayek Engineering ist der Beginn der Arbeiten für November 2012 geplant.

Zwei der wichtigsten Schweizer Marken werden in Biel ihre Hauptsitze neu bauen und erweitern. Eigens dafür wurde umliegendes Areal zugekauft. Geplant sind drei zusätzliche Bauten, die nach modernsten ökologischen und energieeffizienten Kriterien erstellt werden. Sie sollen sich architektonisch und städtebaulich in die bestehende Umgebung einfügen.

In einem Architekturwettbewerb wurde 2010 nach einem passenden Bauprojekt gesucht. Die Wahl der Jury ist dabei auf den Vorschlag des weltberühmten japanischen Architekten Shigeru Ban gefallen. (Bereits 2007 hat Herr Ban für uns das Nicolas G. Hayek Center mit den «Jardin Grimpant» in Tokio, Japan, realisiert.) Sein Projekt hat insbesondere mit der pragmatischen und markenbezogene Gestaltung der einzelnen Gebäude überzeugt. Zudem wurde die bestehende Landschaft berücksichtigt und die denkmalgeschützten Omega-Gebäude aus der Frühzeit der Industrialisierung in bemerkenswerter Weise integriert.

Ein neuer Zentralbau entlang der Gottstattstrasse wird Funktionsbereiche der beiden Marken unter einem Dach vereinen und andere Swatch Group Einheiten beherbergen. Das Gebäude, das leicht erhöht auf Säulen steht, ist gleichzeitig auch Begegnungszone für Besucher und Fussgänger. Eigenständige Museumsbereiche für Swatch, Omega und Swatchmobil, die mit neusten interaktiven Technologien ausgerüstet sind, bieten ihren Gästen Einblicke in die Erlebniswelten rund um die Uhr und die Pionierzeiten des batteriebetriebenen Swatchmobils.

Bei der Landschaftsgestaltung der Firmenareale werden die bestehenden, geschützten Baumbestände berücksichtigt und mit neuen Baum- und Grünbepflanzungen ergänzt. Am südlichen Rand des Geländes verläuft als Teil der Naherholungszone dieses Stadtteils ein Uferwanderweg entlang der Schüss.

Eingebettet zwischen den historischen Gebäuden der Omega und dem neuen, auf Säulen gestellten Zentralbau entsteht ein Besuchereingang in Form eines Platzes, die «Omega Plaza». Von der Jakob-Stämpfli-Strasse aus führt dieser Zugang über eine Ringstrasse in den Innenbereich des Firmenareals und zu den Eingängen der Museen.

Die neuen Gebäude der Swatch verlaufen in einer gewölbten Holzkonstruktion von Nordosten stadteinwärts der Jakob-Stämpfli-Strasse entlang und führen erhöht über die Gottstattstrasse, wo sie sich mit dem neuen Zentralbau verbinden. Unter dem Berührungspunkt der beiden Bauten entsteht so ein öffentlicher Treffpunkt, die «Hayek Plaza». Die Gottstattstrasse wird in diesem Bereich zu einer Begegnungszone mit Geschwindigkeitsbegrenzung, gemäss dem neuen Zonenplan der Stadt Biel.

Im Zentralbau, der in Holzrahmenbauweise erstellt wird, sind neben den Museen für Swatch, Omega und Swatchmobil Büros für die Administration und gemeinsam genutzte Konferenzräume vorgesehen. Durch eine Brücke, die über die Gottstattstrasse führt, ist das Gebäude mit dem Swatch-Bau auf der gegenüber liegenden Strassenseite verbunden.

Auf dem westlichen Omega-Areal entsteht, ebenfalls in Holzrahmenbauweise, das neue Produktions- und Logistikgebäude von Omega. Darin untergebracht sind die verschiedenen Fertigungsabteilungen, Schulungs- und Ausstellungsräume sowie Büros. Ein Lehrpfad soll dem Besucher Einblick in die Produktion erlauben.

Der lang gezogene Swatch-Bau, eine moderne, halbrunde Holzfachwerkkonstruktion, wird zum neuen Hauptsitz der Marke. Der vorderste Gebäudeteil, der mit dem Zentralbau verbunden ist, beherbergt alle Bereiche mit unmittelbarem Kundenkontakt, beispielsweise die Ausstellungsräume, den Kundendienst und einen Swatch Store. Im mittleren Teil sind die Büros der Geschäftsleitung, Administration, Marketing und Verkauf. Am hinteren Ende mündet das Gebäude wieder in die Jakob-Stämpfli-Strasse. Dort befinden sich der Anlieferungs- und Abholungsbereich sowie Lagerräume.

Voraussichtliche Inbetriebnahme der Gebäude Sommer 2015.

 

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